Hier können Sie den Jahresbericht
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Report of the Chairman following the visit to Namibia

Overall, I, Joachim Knoche, was able to accomplish a great deal and make significant progress during my five weeks in Namibia. Corona was no longer a major issue in Namibia; many people wore masks as stylish neck ruffs. Unfortunately, however, new infections are currently rising again, and stricter measures are being implemented.

I will try to give you some initial feedback in three points.

1)I was able to visit many of the 70 schoolchildren supported by the association in their dormitories and talk to them about their feelings and problems. Some were not present, as only half the students are taught at any one time.

2)During the COVID-19 lockdown, we were able to deliver approximately €12,000 in aid to Namibia. In addition to the 1,700 masks sewn by local women, we distributed more than 300 large food parcels. These parcels were vital for everyone who received them, but they also sparked considerable envy among others. Emergency aid is only a suboptimal solution, even when distributed by local officials.

Strengthening people's self-reliance is particularly important to us. That's why I've repeatedly raised awareness of the local market in Okombahe. Many people there produce beautiful things (textiles, handicrafts, but also vegetables, eggs, chickens, etc.) which they can't sell anywhere else. Only through a local market can the money stay in their community.

3)Many disadvantaged children and young people in Okombahe need a day center to receive support services. In the medium term, we plan to build a day center there that will meet two requirements: First, approximately 30 needy and neglected children will be registered by their guardians and will then be required to attend from midday until evening to receive meals and academic support. Second, the center will also be open to day visitors who, for a small fee, can use the facilities (Wi-Fi, computers, homework help, learning opportunities, sports activities, etc.). The management of this larger day center can only be undertaken by a well-trained individual (in management and pedagogy) who will also live in a new apartment on site.


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Warum fliegt der 1. Vorsitzende nach Namibia?

Der Aufenthalt von Joachim und Margret Knoche im März war schon von dem Lockdown der Schulen und Kindergärten in Namibia geprägt.

1)   Da sie keine Möglichkeit hatten alle 70 unterstützten Schulkinder zu treffen und mit den Verantwortlichen zu sprechen soll das jetzt nachgeholt werden. Diese persönlichen Beziehungen sind dem Verein wichtig. Nur so erfahren die Schüler, dass die Spenden, die der Verein von Ihnen bekommt, auch in Deutschland nicht selbstverständlich sind.

2)   In den letzten Monaten hat der Verein für über 12 000 € zusätzliche Essenspakete verteilt und Mund- und Nasenschutzmasken herstellen lassen. Nun muss die Hilfe evaluiert werden und mit den Menschen zusammen überlegt werden, wie die Hilfe zur Selbsthilfe gestärkt werden kann. Sind zusätzliche Wasserbrunnen in Okombahe sinnvoll? Diese kann der Verein mit einem Experten, der auch Mitglied im Verein ist, bauen. Doch ist das rechtlich erlaubt, wie teuer sind sie und welche Voraussetzungen müssen beim Bau beachtet werden? Gibt es Gärten, die schon gemeinschaftlich bearbeitet werden und für die ein zusätzlicher Brunnen die benötigte Hilfe wäre, um wirtschaftlich zu arbeiten. Dann könnten diese Gärten auch die zwei oder drei Suppenküchen des Vereins in Okombahe regelmäßig beliefern.

3)   Mit den Betroffenen vor Ort in Okombahe sollte besprochen werden, was die Suppenküchenkinder in den Ferien oder nach der Schulzeit am Nachmittag benötigen. Geplant ist ein mögliches Tageszentrum für diese Kinder, in denen sie Hausaufgabenbetreuung und weitere pädagogische Anregungen bekommen. Doch was denken die Menschen vor Ort darüber? Ist ein größeres Tageszentrum in der Ortsmitte oder sind drei kleinere Räumlichkeiten in dem weitauseinander gezogenen Ort Okombahe sinnvoller? Welche Bauplätze oder Räumlichkeiten können dem Verein von der Verwaltung zu welchen Konditionen zugewiesen werden? Erst danach kann mit dem Bau und der Suche nach dem fachlichen Personal begonnen werden.

4)   Außerdem gibt es viele vom Verein unterstützte Kinder in Okombahe, die ihre Schule nicht gut beenden und danach auf der Straße rumhängen oder nur Gelegenheitsarbeiter werden. Für diese jungen Menschen besteht in Swakopmund die Möglichkeit eine 3-monatige bis zweijährige berufliche Ausbildung zu einem angemessenen Preis anzubieten. Dafür müssen die Rahmenbedingungen festgelegt, sowohl für das Wohnen und die Begleitung in Swakopmund als auch für die Auswahl der jungen Menschen und deren Eigeninitiative. Inwieweit können sie nach Abschluss der Ausbildung den Ort Okombahe oder andere Personen unterstützen?

5)   Zurzeit unterhält der Verein drei Projekte mit Fremdfinanzierungen, die noch nicht abgeschlossen sind. Zu allen drei Projekten müssen unterschiedliche Gespräche geführt werden.

6)   Zwei Begegnungsprojekte (Schulpartnerschaft und Projektreise) sind von diesem Jahr auf das nächste Jahr verschoben und ein Workcamp für junge Erwachsene ist für 2021 geplant. Alle drei Begegnungsreisen müssen vorbereitet, besprochen und konkreter geplant werden. Welche Mitarbeiter bieten sich vor Ort an? Wie wird die konkrete Ausgestaltung der Begegnungen?

7)   Als „Namibia-Unterstützungsverein e.V.“ mit Sitz in Pfedelbach benötigt der Verein eine gesetzliche Vertretung in Namibia, entweder einen Ableger des deutschen Vereins in Namibia oder eine neue Vereinsstruktur dort. Für diese Entscheidung werden gesetzliche Informationen und Gespräche mit einer Anwaltskanzlei gesucht.

8)   Da das deutsche Finanzamt für jeden ausgegebenen Euro in Namibia einen Beleg möchte, müssen wieder viele Nachweise eingesammelt werden.

9)   Während der 1. Vorsitzende in Namibia, in Okombahe, ist, finden dort in der evangelischen Gemeinde die Konfirmationen statt, die einige Konfirmandeneltern aus Untersteinbach unterstützt haben. So können gleich aktuelle Fotos mitgebracht und persönliche Grüße von der Kirchengemeinde Untersteinbach überbracht werden.

10) Last, but not least bestehen seit Jahren viele persönliche Beziehungen zu ehemaligen Schülern und Schülerinnen und Freunden in Namibia. Diese Beziehungen brauchen Zeit, um gepflegt zu werden.

Eine lange Liste von Aufgaben, die bearbeitet und bedacht werden wollen. Im Nachhinein wird sich zeigen, was alles möglich war. Ich bin Ihnen dankbar, wenn Sie mich im Gebet oder mit guten Gedanken begleiten.

Falls Sie an Berichten von der Reise interessiert sind, dann schreiben Sie Ihr Interesse kurz an kontakt@namibia-verein.de.


NAMIBIA – für junge Erwachsene

Interkulturelle Begegnungsreise mit Workcamp


Der Namibia-Unterstützungsverein möchte im August/September 2021 eine dreiwöchige Begegnungsreise mit einem Workcamp in Okombahe durchführen.

Sechs junge Erwachsene im Alter von 18 bis 30 Jahren können an der Reise teilnehmen, die mit einer Zeit in Windhoek beginnt. Bei einem zweiwöchigen Arbeitseinsatz zusammen mit jungen namibischen Erwachsenen in Okombahe sollen Spielplätze für Kinder und Jugendliche repariert und hergestellt werden. In der Zeit besteht auch die Möglichkeit sich in sozialen Kinderprojekten einzubringen. Während der Zeit steht neben dem gemeinsamen Arbeiten besonders die Begegnung mit jungen Namibiern und deren Lebensweise im ländlichen, einfachen und ursprünglichen Okombahe im Vordergrund. Den Abschluss bildet eine mit den jungen Namibiern gemeinsame Safaritour in das Damaraland und in die Etoscha-Pfanne.

Alle, die sich für diese Reise interessieren, sind bereit in dieser Zeit einfach zu leben und mit jungen Namibiern Kontakte aufzubauen.

Der Flug und der abschließende touristische Teil wird von den Teilnehmern selbst getragen, währende die gemeinsame Zeit in Okombahe und die Transportkosten im Land bezuschusst werden. Margret und Joachim Knoche, die selbst für 8 Jahre in der Gegend gelebt haben, werden diese Reise mit einem jungen Ehepaar aus Öhringen zusammen leiten.

Bei Interesse schreiben Sie bitte, an den Namibia-Unterstützungsverein unter Kontakt

Namibia is no longer considered a risk country.

Notes from Namibia, October 19, 2020

Since October 15, 2020, the German Federal Foreign Office has lifted its specific travel warning for Namibia. The number of new infections and deaths from COVID-19 has steadily declined in Namibia in recent weeks. The current incidence rate for Namibia is hovering around 15, meaning that, from an epidemiological perspective, the Robert Koch Institute no longer issues a travel warning from Germany.

At the end of September, the state of emergency in Namibia was lifted by the president. Since then, daily life has been returning to normal. The borders are also partially open; all arrivals must register their location for the first seven days and undergo another Covid-19 test after five days.

In mid-September, we received another plea for help from Okombahe. This time it was the younger adults asking for food rations. Most of them are unemployed migrant workers from the coastal region or other cities, where they lost their jobs during the lockdown and therefore returned to their families in Okombahe.

Through the Protestant church, we again distributed 63 large food packages (costing €1650) to young adults and their families. This was a typical COVID-related aid measure that was urgently needed, but is now unnecessary as life returns to normal.

Thank you so much for your generous donations, which have enabled us to provide substantial assistance over the past six months. We have distributed over €12,000 worth of food packages and had face masks produced. If you would like to support the association's projects, you are welcome to make a transfer to our association account.

The critical threshold has been breached again.


Current notes from Namibia, September 14, 2020

In August, the number of new COVID-19 infections rose sharply in all regions of Namibia, but especially in the capital, Windhoek. As a result, President Hage Gaingob reimposed stricter restrictions across the country in recent weeks. The borders remain closed to tourists, and only graduating classes are attending regular school. However, since the end of August, the number of new infections has been declining slowly but steadily. Hospitals are also reporting no dramatic overcrowding. Nationwide, the seven-day incidence rate of new infections per 100,000 inhabitants has now fallen below the critical threshold of 50. In mid-August, this figure was nearly 80.

As of today (September 14th), all students are back in school, and kindergartens have also reopened. Everything is subject to social distancing rules and the wearing of face masks.

The soup kitchens have been able to continue operating in recent months thanks to a hygiene plan. The significant difference compared to before is that considerably more children, teenagers, adults, and the elderly are now coming to our three soup kitchens to get food. Yvonne, Pastor Andreas's wife, reports 300 people per meal; previously, her soup kitchen served about 45 secondary school students. Albertina also reports a significant increase in visitors. This prompted our organization to provide additional support. Both soup kitchens can now purchase larger quantities of food from the grocery store in Omaruru, and at the end of August, another 60 larger food packages were distributed to needy families in Okombahe. Each of these food packages can feed several people for one to two weeks.

In Omaruru, we are also temporarily supporting a soup kitchen run by the church, which cooks ready-made meals and distributes them in sturdy containers. The 110 children collect the food and take it home, where others are waiting for it.

Thanks to your generous donations, we were able to provide an additional €4,500 in the last two months for extra meals and hygiene measures in Okombahe. Sewing washable face masks also helps some women in Okombahe earn a small additional income.

People are very grateful for this, as many have lost their income. This particularly affects day laborers, all employees in the tourism sector, all employees in church-run student dormitories, but also the priests, who are expected to survive on the meager offerings from parishioners who themselves have nothing.

Thank you so much for your generous donations. It's wonderful that so many people support those in the Global South beyond their own needs. If you would like to support the association's projects, you are welcome to transfer funds to our association account.

Sommerurlaub in Namibia?

Aktuelle Notizen aus Namibia 2. August 2020

Nein, Danke! Diesen Sommer geht es wahrhaftig nicht. Vom Auswärtigen Amt besteht bis mindestens 31. August immer noch eine Reisewarnung, aber auch Namibia lässt noch keine Touristen ins Land.

Wie sind in Namibia die neuesten Entwicklungen?

Nun in den Wintermonaten, in denen es an der Küste feucht und kalt ist, gehen die Zahlen der Infizierten deutlich hoch: In den letzten 7 Tagen waren es 538 Neuinfizierte, das heißt bei einer Bevölkerung von ca. 2,3 Millionen ist das ein Wert von 23,4 je 100000 Personen. Das ist nicht beängstigend, zumal die Krankenhäuser nicht voller sind als sonst und es bisher nur 10 Verstorbenen mit den Corona-Symptomen gibt. Auch wird in Namibia recht viel und regelmäßig getestet, anders als in vielen anderen Ländern.

Der Präsident Hage Gaingob verkündet alle zwei Wochen die neuen Maßnahmen. Die Klassen 10-12 bleiben in den Schulen und werden auf ihre Abschlüsse vorbereitet, die Klassen 1-9 gehen nun doch erst Ende August wieder in die Schule. Versammlungen bis 100 Personen sind erlaubt, z.B. Hochzeiten, Gottesdienste und Beerdigungen, Mannschaftssportarten dürfen stattfinden, aber ohne Zuschauer. Nur die Stadtkreise Walvis-Bay, Swakopmund und Arandis haben noch stärkere Beschränkungen, da über 90% der Infizierten aus diesen Gegenden kommen.     weiterlesen

Ein Bus für eine Schule im afrikanischen Busch

Aufgrund der südafrikanischen Apartheit musste die Martin-Luther-High-School 1969 von der Stadt Karibib, die zum Gebiet für „Nur-Weiße“ erklärt wurde, in die Nähe von Okombahe, dem Homeland der Damaras verlegt werden. An dieser ehemaligen Missionsschule, an der damals überwiegend weiße Lehrkräfte schwarze Schüler unterrichteten, durfte diese Internats-Schule weitab von jeder anderen „weißen“ Siedlung mit einer Sondergenehmigung errichtet werden. In der 70km entfernten Stadt Omaruru gab es die Infrastruktur, die jede Schule braucht: eine Eisenbahnstation, von wo die Schüler abgeholt werden mussten, ein Postamt, in dem die Post gelagert wurde und natürlich die Lebensmittel- und Versorgungsgeschäfte. Damals wurde ein Mercedes-Benz LKW 1113 so umgebaut, dass hinten auf der Ladefläche 70 Schülerinnen und Schüler mit ihrem Gepäck transportiert werden konnten. Es war jeweils eine staubige Angelegenheit, doch der Transport und der Gesang der 70 Jugendlichen auf ihrer „Lorry“ hat Geschichten geschrieben. Joachim Knoche, der mit seiner Frau in den 90iger Jahren an der Schule für 8 Jahre unterrichtet hat, ist selbst auf dem Lastwagen öfter mitgefahren.

Bild: Die Mercedes-Benz Lorry von 1969

Knapp 50 Jahre wurden die Schülerinnen und Schüler auf diesem robusten Fahrzeug transportiert, bis er nun nicht mehr zu reparieren war. Zwei Jahre lang war die Not groß, als kein größeres Fahrzeug für diese Internatsschule mitten im Busch zur Verfügung stand. Zusammen mit der Bosch-Stiftung „Cents for help e.V.“ konnte der Namibia-Unterstützungsverein nun helfen.

Noch vor dem strengen Lockdown wurden vom Verein 20 000 € für einen generalüberholten, gebrauchten Mercedes-Bus, 38-Sitzer mit Gepäckraum, überwiesen, der die letzten 20 Jahre Touristen durch Namibia chauffiert hatte. Die Freude bei der namibischen evangelischen Kirche als Träger der Schule und bei der Schule selbst war sehr groß.

This path is not an easy one!
Current notes from Namibia, July 13, 2020
In Namibia, too, the motto is "wait and see," if you have the tea. The COVID-19 case numbers are developing very differently across Namibia, and the measures are being adjusted accordingly.
Today, July 13th, 785 infections, one death, and 800 people currently in quarantine have been confirmed. The vast majority of these cases are from the wintry, wet and cold areas of Walvis Bay and Swakopmund, and these districts remain under strict lockdown. In most of the country, restrictions are being eased; most students are returning to school, and life is gradually becoming more normal. However, the tourists, who are crucial for the livelihoods of approximately one in three people in Namibia, are missing. National tourism is taking place, but most hotels, lodges, and nature reserves cannot survive on it. International airports also remain closed. The national airline, Air Namibia, has once again been under scrutiny since last week. As of today, there is a new CEO, Theo Mberirua, who is said to have previously rescued other companies. Everyone can imagine what this means: further layoffs and cost-cutting measures. The airline needs more than €400 million to be rescued and profitable again. The formerly daily flights to Frankfurt will probably only become profitable in the medium term through a joint venture, possibly with Lufthansa.
The government announced a few weeks ago that it would fly in around 1,000 test tourists in mid-July, who would have to present a negative coronavirus test result less than 72 hours old upon entering the country. A potential quarantine would spell the end for short-term tourism. But the German travel warning is still in effect at the moment.
Therefore, Namibian society must focus on itself for the time being. And perhaps that's a good thing! Read more
Grüße aus Okombahe an den Kindergarten in Pfedelbach-Heuberg
Im Februar, noch bevor Margret und Joachim Knoche im März für einen Monat zu den Vereinsprojekten nach Namibia reisten, haben die Kinder und Eltern des Kindergartens in Heuberg einiges über Namibia, über das Leben der Kinder, über die Tiere und Lebensgewohnheiten dort, bei zwei Informationsveranstaltungen des Vereinsvorsitzenden kennengelernt. Das Interesse an den beiden ländlichen, afrikanischen Kindergärten und der Toy-Library – einem Raum mit pädagogischem Spielsachen - war sehr groß. Die Erzieherinnen gaben Joachim Knoche eine tolle, selber zusammengestellte Mappe mit vielen Bildern und Informationen über den Kindergarten Heuberg, eine aufgenommenes Faschingslied und einzelne persönliche Spenden mit. weiterlesen

Hunger, hunger, hunger…
Current notes from Namibia, June 20, 2020
The last "Namibia Notes" from June 6th were already outdated by the time you read them in the newspaper. At that time, only a few new positive cases had emerged in the Walvis Bay area, but the virus spread rapidly along the coast. It is now winter in Namibia, and the coastal conditions are cool and wet. These appear to be ideal conditions for its spread. Today (as of June 20th), there are already 45 cases, and the government's desire to control the virus seems increasingly difficult to achieve.
Two weeks ago, the entire Erongo region was once again completely sealed off, and this now also affects Omaruru and Okombahe, where most of our projects are located. Schools are closed again, there is a strict curfew, churches are closed again, and even soup kitchens can only provide for needy children and adults under very strict conditions (social distancing, face masks, and temperature checks). I am receiving more and more negative news: companies are now laying off their permanent employees or at least reducing wages by 50%. Day laborers and casual workers, as well as the priests, have once again lost their income during the strict lockdown, and hunger is spreading rapidly. The WhatsApp messages I have received from locals in recent weeks are a sad testament to this. Read more
Walvis Bay wieder zurück in Phase 1
Aktuelle Notizen aus Namibia         6. Juni 2020


Seit Anfang Juni ist Namibia nun in der Phase 3 der Corona-Lockerungen angelangt, das heißt, die meisten Personen arbeiten wieder in ihren Betrieben, die Namibier können sich frei im Lande bewegen, die Restaurants und Lodges dürfen wieder öffnen und es darf wie-der Alkohol gekauft und konsumiert werden, jedoch noch nicht im Restaurant. Die Prü-fungsklassen 11 und 12 haben wieder Unterricht und die anderen Klassen folgen in den kommenden Wochen, so dass Mitte Juli wieder alle Schüler in den Schulen unterrichtet werden. Es wird keine größeren Ferien mehr geben und das Schuljahr geht wohl 4 Wochen länger, bis kurz vor Weihnachten. So versucht die Regierung, dass der versäumte Unter-richt nachgeholt wird.
Bisher sind die Zahlen der bestätigten Corona-Fälle sehr niedrig. Heute (6.6.20) sind 29 Fälle bekannt, davon 13 noch erkrankt und 800 Personen sind in Quarantäne. Die meisten von denen waren beruflich in Südafrika, z.B. als Truck-Fahrer oder Studenten oder kom-men über den einzigen großen Tiefseehafen Walvis Bay ins Land. Die Regierung ist sehr vorsichtig in Namibia. Die Befürchtung ist groß, dass eine Ansteckung bei den eng aufei-nander lebenden Menschen in den „informal settlements“ (Wellblechsiedlungen) und die möglichen Krankenhausaufenthalte nicht unter Kontrolle zu halten sind. Da die letzten be-kannten Erkrankungen alle aus Walvis Bay, dem Umschlagsort an der Atlantikküste, ge-kommen sind, ist nun diese Stadt wieder völlig abgeriegelt und es besteht eine strenge Ausgangssperre. Das hat natürlich wieder Folgen für das ganze Land, denn die angeliefer-ten Waren von den Schiffen können nun nicht im Land verteilt werden.        weiterlesen

Police send hungry people home
Current notes from Namibia, May 16, 2020

Pastor Absalom/Keib and his wife Bianca live in Omaruru, about three hours northwest of Windhoek. He is the pastor of the Evangelical Lutheran Church there. Many people in need live in his parish, and the strict lockdown imposed by the Namibian government has plunged them into dire straits. All the day laborers and street vendors have lost their income. He and his wife run a regular soup kitchen for children and teenagers who rely on a regular meal. Over the past few years, I've had occasional contact with the parish during my travels, and the Namibia Support Association has provided sporadic assistance to the soup kitchen as a result.
Last week, we received a letter and a phone call from them explaining that the special circumstances of the coronavirus measures have led to widespread hunger in their community. Thirty-five households, in particular, are in urgent need of assistance. Their request: Could we provide a one-time donation? They sent us a letter with suggestions for what could be included in a relief package: cornmeal, sugar, baking flour, oil, rice, tea, and coffee. This was to cost €15 per package. Our association's committee quickly agreed that we should help – also thanks to YOUR coronavirus donations. In consultation with the local grocery store, we supplemented these packages with non-perishable and dried vegetables, some fruit, soap, and laundry detergent, bringing the cost per package to €25. We ordered not just 35 packages, but 36, so that the pastor and his wife, who have also lost their income, could keep one for themselves.
In addition to the food parcels, a woman from the community has volunteered to make 100 washable face masks for €1 each, in order to earn a small income. Face masks have been mandatory in Namibia since this week.
All in all, this aid package for 36 households now cost €1000. Read more
Namibia lockert die Ausgangsbeschränkung
Aktuelle Notizen aus Namibia         2. Mai 2020

Von Dienstag, 5. Mai, werden die strengen Ausgangsbeschränkungen etwas gelockert. Menschen dürfen sich nun wieder im ganzen Land frei bewegen, müssen aber in der Öffentlichkeit eine Gesichtsmaske tragen. Besonders bedürftige Personen bekommen von der Regierung einige Masken gestellt. Die Außengrenzen bleiben weiterhin geschlossen, nur dürfen nun Namibier mit einer zweiwöchigen Quarantäne wieder zurück in ihr Land kommen. Größere und kleinere Einzelhandelsgeschäfte haben wieder geöffnet, auch Straßenverkäufer, Restaurants und Lodges, die Essen anbieten, dürfen dies als Take-Away verkaufen. Schönheitssalons und Frisöre dürfen unter besonderen Hygiene- und Abstandsregelungen geöffnet werden.
Ansonsten bleiben Restaurants, Hotels, Theater, Kinos, Fitnessstudios, Nachtclubs, Kasinos, Seminare, Konferenzcenter und Vergnügungsparks geschlossen und Alkohol darf weder gekauft noch verkauft werden. Öffentliche Versammlungen sind nicht erlaubt, somit auch keine Gottesdienste und Gemeindeversammlungen.
Diese Phase zwei gilt vorläufig bis zum 2. Juni.
In der Phase drei, die den ganzen Juni über gilt, werden die Gastronomie- und Hotelbetriebe und kulturelle Einrichtungen wieder geöffnet, jedoch mit der Auflage, dass der Alkohol nur im privaten Bereich getrunken werden darf. Hoffentlich sind dann die kirchlichen Veranstaltungen wieder (eingeschränkt) erlaubt.
In der Phase vier beginnt dann die „Neue Normalität“. Es werden ab Ende Juni auch wieder schrittweise die Grenzen zu ausgewählten Ländern geöffnet und der Schul- und Universitätsbetrieb soll dann wieder ab Anfang August in regulärer Form beginnen.
Diese drei weiteren Phasen können jedoch aufgrund besonders Umstände verkürzt oder verlängert werden. Doch gibt es nun in Namibia diesen 4-Phasen-Plan, an denen sich die Menschen orientieren können.
Was heißt das nun für unseren Verein?
Die letzten fünf Wochen mit strenger Ausgangsbeschränkung haben bei den Menschen ohne feste Arbeit, den Tagelöhnern und Gelegenheitsarbeitern viel Armut und Not hinterlassen. Aber auch die Pastoren und kirchlichen Angestellten werden in den nächsten Wochen noch nichts wieder verdienen. Auch die Schulspeisungen für die Grundschüler gibt es erst ab August.
Albertina und Yvonne werden ihre Suppenküchen jetzt mit gebotenen Abstandsregeln wieder öffnen, aber vermutlich kommen wesentlich mehr Kinder und Erwachsene, die dringend auf diese Extra-Mahlzeiten angewiesen sind.
Ich danke allen Spendern, die uns in dieser besonderen Zeit eine Extra-Spende geschickt haben. Wir werden dieses Geld und zusätzliches Geld aus unserem Vereins-Etat dazu benutzen, um die Not bei den Menschen in Okombahe und in anderen Teilen Namibias etwas zu lindern.

Namibia-Unterstützung bringt Hilfspakete nach Okombahe.
Aktuelle Notizen aus Namibia 26. april 2020
Wie ich Ihnen in den letzten „Notizen aus Namibia“ berichtet habe, gibt es nun seit einer Woche in Namibia einen landesweiten strengen Lock-Down mit strikten Ausgansbeschränkungen. Die Folge ist, dass alle Personen, die kein festes Gehalt bekommen, nun mehr keine Möglichkeit haben, durch Gelegenheitsarbeiten oder Straßenverkäufe etwas Geld zu verdienen. Letzte Woche schrieb ich von dem bemerkenswerten Hilfsleistungen der Regierung, die ca. 150 000 Personen zum Überleben helfen. Noch kurz vor dem Lock-Down fuhren nun einige Personen auf ihre kleinen privaten Familienfarmen, aber viele bleiben eben doch auch in Okombahe zurück.
Nach meinen Informationen kamen die Regierungshilfen jedoch bisher im ländlichen Okombahe nicht an. Albertina, eine unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, rief uns an und bat uns, an die ca. 30 Familien mit ihren Suppenküchenkindern zu denken, die im Augenblick gar nichts mehr haben. Unsere beiden Suppenküchen und auch die staatliche Schulspeisung für Grundschulkinder stoppte Mitte März als alle Schulen geschlossen wurden und sich größere Menschengruppen nicht mehr versammeln durften. Nach kurzer Rücksprache fuhr Albertina nach Omaruru zum monatlichen Einkauf, und kaufte so ein, dass sie zusammen mit Desiree, einer Sekretärin vom Bürgermeisteramt, den Einkauf in 30 einzelne Tüten abpackte. Augustinus, der Konrektor der Grundschule, der ebenso die Situation der Kinder sehr gut einschätzen kann, vervollständigte das Gremium, um diese 30 Päckchen zusammen mit etwas Suppe und Fleischbällchen zu verteilen.                    weiterlesen

Namibia bringt Geld für ein Hilfspaket auf den Weg.
Aktuelle Notizen aus Namibia 18. April 20
Wie ich Ihnen in den letzten „Notizen aus Namibia“ von vor zwei Wochen berichtet habe, gibt es in Namibia seit Ende März ähnliche Auflagen und Kontaktbeschränkungen wie in Deutschland, doch mit anderen Folgen.
Nun hat sich auch dort in den letzten zwei Wochen wieder einiges neu ergeben. Die offiziellen Zahlen stehen aktuell (18.4.20) immer noch auf 16 bestätigte positive Corona-Infizierte und keine Todesfälle, aber diese Zahlen sind bei der geringen Testung und bei dem offiziellen Verbot aktuelle Zahlen zu veröffentlichen mit großer Vorsicht zu genießen. Aber da wir auch von vielen Freunden über E-Mail oder WhatsApp nichts Gegenteiliges hören, scheint die medizinische Situation in Namibia nicht dramatisch zu sein. Der partielle Lock-Down für die Hauptstadt und die angrenzenden Regionen ist seit heute bis zum 4. Mai auf das ganze Land ausgedehnt. Nur die Fischerei kann unter bestimmten Bedingungen weiterarbeiten. Der namibische Lock-Down ist vergleichbar mit einer Ausgangsbeschränkung, abgesehen von Arztbesuchen und Esseneinkäufen darf niemand auf der Straße sein, und es besteht auch ein generelles Verbot, Alkohol zu kaufen. Auch die Schule sind selbstverständlich bis dahin geschlossen. Die Schüler sollen verstärkt über das Internet unterrichtet werden. Aber das wird nur bei einigen Privatschulen mit Schülern aus besseren Verhältnissen gut funktionieren. Der Großteil der Schüler lebt sehr einfach oder sogar abseits auf den ländlichen Farmen. Über WhatsApp wird wahrscheinlich die eine oder andere Arbeitsaufgabe versandt. Aber der nötige Tisch für die Bearbeitung sollte bestimmt mitgeliefert werden.  weiterlesen

 

Please don't forget to help Namibia!
Current notes from Namibia, April 4, 2020
Magret and Joachim Knoche have returned to Pfedelbach after four weeks in Namibia, thanks to the German government's repatriation program. They arrived somewhat later than in Germany, but ultimately the measures taken by the Namibian government due to the coronavirus crisis were the same as those in Germany: the country closed itself off from the outside world, flights have been suspended, and travel and contact restrictions have been imposed in two regions surrounding the capital, Windhoek. The number of infected individuals in Namibia remains very low, primarily those who have had contact with people from other countries in recent weeks. However, these low figures should be interpreted with caution, as only a small number of people are being tested, and I have no information on the situation in hospitals or health centers. Read more
Jahreshauptversammlung 2020              
                                                             mit dem Bericht des Vorstandes von 2019
On Saturday, January 11, 2020 found the free Study day for those interested in the Namibia Support Association in Pfedelbach.
Topics: Give people trust and income
and the further development of our projects in the coming years
Working with 18 other people was very inspiring, allowing us to think outside the box and further develop the projects in a concrete way.
Here you can find the annual report
download.