Fortsetzung Unsere Auszubildenden
Beide machen gerade ein 6-monatiges Praktikum jeweils in einem Hotel hier in Swakopmund. Obwohl die Bedingungen in den beiden Hotels sehr unterschiedlich sind, bestätigen sie uns, dass sie sowohl in der Theorie als auch jetzt in der Praxis sehr viel lernen und dankbar dafür sind.
Petronella ist im ersten Jahr ihrer Büroausbildung und ist schon viel selbstbewusster und fröhlicher geworden. Ohne es genau zu wissen, haben wir sie nun schon viele Jahre unterstützt, erst an der Waldfrieden-Grundschule bei Omaruru, dann an der Martin-Luther-High-Schule (MLH) und nun bei COSDEC in ihrer Ausbildung. Ich bin dankbar, dass wir nun schon seit 12 Jahren in junge Menschen in den Schülerheimen investieren. Bei den meisten erfahren wir nicht, was aus ihnen geworden ist, doch immer mal wieder taucht ein dankbarer junger Mensch auf.
Marvellous macht eine Krankenschwesterausbildung, die deutlich teurer ist als die Ausbildung bei COSDEC. Als wir sie vor zwei Jahren eingestellt haben, wollte sie von uns nur die Ausbildungskosten, den Lebensunterhalt könnte ihre Familie selbst bezahlen. In der Realität stimmte das leider nicht so ganz, nun helfen wir ihr teilweise mit zusätzlichen Transportkosten und einem Essenszuschuss, da sie letztes Jahr aufgrund von Mangelernährung ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Jetzt macht sie wieder einen fröhlichen und ausgeglichenen Eindruck. Aus ihr wird nächstes Jahr mit Sicherheit eine gute Krankenschwester.
Die anderen beiden Auszubildenden Roceline und Martinus sind in Okombahe und bestreiten eine 1 ½ -jährige Online-Erzieher*innen-Ausbildung. Doch darüber mehr, wenn ich über Okombahe berichte.
Unsere derzeit 8 Auszubildenden werden von Paten in Deutschland finanziert, die sich bereiterklärt haben, 1-3 Jahre einen ganzen (1800.-€) oder halben (900.-€) Ausbildungsplatz pro Jahr zu finanzieren. Falls gewünscht dürfen diese gerne mit den Auszubildenden auch persönlichen Kontakt aufnehmen. Ende Oktober wollen wir wieder neue Auszubildende in persönlichen Interviews auswählen. zurück
Fortsetzung Stadtradeln 13202km
Ein besonderer Dank gilt auch der Evangelischen Kirchengemeinde in Pfedelbach. Christian Dengler hat sich dafür eingesetzt, dass Eberhard Bauer von der Druckerei Bauer und Hansjörg Stickel von Hosti GmbH das Ergebnis des „Team Evangelische Kirchengemeinde“ mit 4234km für den Namibiaverein mit spendet. Damit wird der Erlös für Namibia noch zweimal um 42,34 € erhöht.
Mit dem eingefahrenen Geld der Sponsoren können wir
· entweder 14 Kinder in einem staatlichen Schülerheim für ein Jahr fördern
· oder 20 Kinder in der Suppenküche für ein Jahr versorgen
· oder unseren pädagogischen Spielraum (Toy Library) für 1 Jahr öffnen.
Vielen Dank an die großzügigen Sponsoren! zurück
Fortsetzung African Vocals
Die A-Cappella-Band wurde 2012 gegründet und besteht aus mittlerweile 15 Sängern im Alter zwischen 19 und 31 Jahren, von denen 8 an der Deutschlandtournee teilnehmen werden. Musikalisch sieht sich die Gruppe als Botschafter für authentische namibische Kultur, Musik und Traditionen. Sie will mit ihrer Musik voller afrikanischer Lebensfreude und Spiritualität ein positives und hoffnungsvolles Afrikabild vermitteln. Sie singen von ihrer Liebe zu Namibia, der Schönheit der Natur, von ihrem christlichen Glauben, von Liebe und Alltag in den verschiedenen ethnischen Sprachen Namibias. Die Konzerte der African Vocals sind voller Dynamik, Rhythmus und Emotionen. Die wunderbaren Stimmen werden ergänzt durch Percussions und die passende Choreographie.
Die Interaktion der Künstler mit dem Publikum lassen ein Konzert der African Vocals unvergesslich werden. Bei „You-Tube“ sind sie schon jetzt zu erleben.
Die Mitglieder stammen vorwiegend aus Mondesa, dem Township in Swakopmund. Ihre Erfahrungen mit Armut und Benachteiligung in einem Township motivieren sie neben ihrer musikalischen Botschaft zu einem weiteren Anliegen. Sie wollen ein Vorbild sein für Kinder und Jugendliche mit einem ähnlich schwierigen und benachteiligten Hintergrund. Darüber hinaus engagieren sie sich in sozialen Projekten in Mondesa und DRC und spenden diesen immer einen Teil ihrer Tournee-Einnahmen. Vielen der benachteiligten Kindern und Jugendlichen zeigen sie, was mit Fleiß, Ausdauer und Durchhaltevermögen erreicht werden kann.
Der Eintritt zum Konzert ist frei, es wird aber um eine Spende für die Musiker und für die laufenden Projekte des Namibia Unterstützungsverein e.V. gebeten.
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Continued Post from Namibia, Part 5
It's been sitting unfinished for over a year now, even though all the materials are there. But the workers are stalling on wage demands that the government refuses to pay. That's why nothing has progressed. We already helped out with an outstanding payment at the end of last year. But that doesn't seem to have been enough, because now everything has ground to a halt again, since other workers weren't satisfied with the offered wages. I argued at length with the administrator, who, on the one hand, complained about the workers' attitude, but on the other hand, now wants the money back from us. Without going into detail, this is very annoying and hurtful for me. Now we're trying to find a new way to get the kindergarten finished and reopened soon. Only then can our Toy Library (educational play area) They should function normally again. Let's see if anything changes in the coming weeks.
And progress is being made, slowly but surely: There's a new German teacher at MLH, and since last week the lights have come back on in the teachers' room. However, the water supply in Okombahe is still very irregular.
Over the past months and years, I have seen many different projects and initiatives by Germans in Namibia. The beautiful buildings were constructed with project funding that had been applied for. Such beautiful buildings, such clean and well-made materials! Our children in Okombahe have never experienced such a structured environment before. That sometimes makes me sad. But we don't have the money for that, and so far we haven't Nor is there anyone in the club who would like to submit applications for that. and strategically advances the ideas on site with us.
What Margret and I can do, and what we keep trying to do, is help the people in our projects. with respect and love, on equal terms to show our support. We try to live alongside those in charge (of the soup kitchens, kindergartens, and schools) or with the project participants (the children, students, and trainees) in their daily lives and support them in this. Our farewell party here in Okombahe was another such opportunity to sing, dance, and eat together, to which many brought something of their own.
That's all for today, thank you very much for your interest in the people of Namibia.
In recent weeks you have
five reports
You can learn a lot about the current situation in Namibia from me. If you are interested,
If you would like to hear more or contribute your skills, please contact us.back
Fortsetzung Post aus Namibia, Teil 4
Aluceus und Titus, die beiden Maurerlehrlinge haben ein Segen ihr Mathe1 im Nachhinein bestanden und müssen nun die Prüfungen für das zweite Jahr schreiben, wenn sie wollen. Emil, der gelernte Bürokaufmann, wird seine eine nichtbestandene Prüfung im Mai nachholen und vorher online dafür üben.
Zwei der acht Auszubildenden, Roceline und Martinus, leben in Okombahe und bestreiten eine zweijährige Online-Erzieher-Ausbildung bei NAMCOL. Beiden bezahlen wir in der Ausbildung ihren Lebensunterhalt, sie arbeiten dazu ca. 30 Stunden die Woche mit Kindern in der Toy-Library, im Schülerheim oder in der Vorschulklasse der Grundschule. Martinus konnten wir von seinem Paten in Deutschland einen guten gebrauchten Laptop zum Lernen und Arbeiten übergeben. Wir hoffen, dass wir die Kleinkinder in Okombahe mit den beiden Auszubildenden unterstützen können. Die Praxis wird ihnen in ihrer Ausbildung guttun, so dass das für mich eine „Win-Win“-Situation ist.
Wer von Ihnen bereit ist eine Patenschaft für ein Ausbildungsjahr für einen jungen Namibier zu übernehmen, der darf sich gerne bei uns melden.
Fortsetzung Post aus Namibia, Teil 3
Wie kann mit wenig Wasser ein Garten bewirtschaftet werden? Wie kann man eigenen Samen ziehen? Welche Pflanzen wachsen im gleichen Beet gut zusammen? Wie bekomme ich meinen eigenen Kompost? Alle diese Antworten waren für unsere Personen aus Okombahe sehr wichtig. Laurenz und Jasmin und auch wir wollen sehen, was sich im kommenden halben Jahr in den Gärten verändert. Aber Gärten in Okombahe sind wegen des ständigen Wasserproblems immer ein Risiko. Und geregnet hat es leider bisher in Okombahe immer noch viel zu wenig, es ist alles trocken, trocken, trocken.
Fortbildung hat vor ein paar Tagen auch Margret einigen Frauen gegeben. Wie kann frisches Gemüse haltbar gemacht oder eingekocht werden? Mit sechs jüngeren Frauen hat sie sich ausgetauscht und die Möglichkeiten praktisch angewendet. Yvonne, die auch dabei war, war ganz begeistert und will diese Fortbildung demnächst mit anderen Frauen selbst anbieten. Kleine Erfolgsnachrichten?
Seit drei Jahren leitet Roceline nun unsere Toy-Library (pädagogischen Spielraum) in Okombahe. Ungelernt, aber interessiert, hat sie das zwei Jahre lang gemacht, nun studiert sie seit einem Jahr als Erzieherin im Fernstudium bei NAMCOL. Sie ist ganz begeistert und hat mir gestern viele neue Ideen gezeigt und will diese auch den anderen Erziehrinnen in Okombahe weitergeben.
Seit diesem Jahr fördern wir neben Roceline auch Martinus, einen jungen Mann, der auch durch NAMCOL Erzieher werden will. Damit er sein Fernstudium absolvieren kann, bezahlen wir ihm seinen einfachen Lebensunterhalt. Dafür hilft er täglich Roceline für drei Stunden in der Toy-Library und gibt für drei Stunden den älteren Kindern im Schülerheim (Klasse 5-7) Nachhilfe in Mathe und Englisch. Unser erster Eindruck ist sehr gut: er ist motiviert und die Kinder freuen sich auf ihn.
Beate, unser derzeitiger Gast, ist auch Erzieherin und hat sich auf vielen Gebieten weitergebildet. Mit Margret zusammen besuchte sie die Kindergärten, die Toy-Library und hat in der Vorklasse der Grundschule mitgeholfen. Ganz spontan durfte sie überall dabei sein, das tat ihr gut und den Menschen in Okombahe auch.
Margret und Beate haben mit den Frauen in Okombahe auch den ökumenischen „Weltgebetstag der Frauen“ zum Thema „Frauen in Palästina“ gefeiert und hinterher gemeinsam gegessen. Das war für die anwesenden Frauen sehr interessant und mutmachend. Sie wollen sich gleich wieder treffen und speziell für die Frauen und Mädchen in Namibia beten. Die offiziellen Zahlen der Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen in Namibia liegen jährlich bei ca. 3000 Fällen und die Dunkelziffer ist mit Sicherheit wesentlich höher.
An einem Samstag sind wir mit unserem Gast und eigentlich fünf jüngeren Namibiern, Roceline, Martinus, Emely, Rosmarie und David, die uns in den Projekten helfen, zum Brandberg zur „White Lady“ gefahren. Niemand von denen war jemals am Brandberg. Sie kennen die Schönheiten Namibias nicht. Leider kamen Rosmarie (Krankheit ihres Kindes) und Emely nicht mit. Emely war an dem Morgen im Haus ihrer Tante, die in der Nacht von ihrem gewaltsamen Freund erstochen worden war. Die Frau hinterlässt sechs kleine Kinder, die ab jetzt bei der Oma großgezogen werden. Ein schreckliches Beispiel von geschlechtsspezifischer Gewalt, die in Namibia zurzeit immer mehr in der medialen Öffentlichkeit beachtet wird.
So viel für heute, vielen Dank für Ihr Interesse an den Menschen in Namibia zurück
Fortsetzung Post aus Namibia, Teil 2
Die Bäckerei in Okombahe, die wir eine Zeitlang als Start-Up unterstützt haben, zeigt für mich immer deutlicher, wie
menschliche Schuld
oft Gründe für den Mangel sind.
Vielleicht aus Not, aber doch kriminell verschwanden letztes Jahr Mehlsäcke und Geld in den eigenen Taschen, aber schlimmer noch ist das Energieunternehmen, das in den Top-Etagen Millionen veruntreut hat, aber bei den kleinen Projekten so viel Geld allein für die Bereitstellung des Stroms abzieht, dass ein Dorfprojekt gar nicht überleben kann.
Zusätzlich erzählte uns Yvonne, die seit November versucht die Bäckerei in Okombahe am Laufen zu halten, gestern folgendes: Sie war die letzte Woche bei einer Fortbildung und übergab die Verantwortung einer Mitarbeiterin, die wir schon lange kennen. Als Yvonne zurückkam, beklagte die Mitarbeiterin, dass ihr das eingenommene Geld gestohlen sei. Seltsamerweise konnte ein Verwandter von ihr plötzlich viel Fleisch verkaufen. Die Polizei nimmt den Fall auf, aber wie so häufig müssen die Bestohlenen Beweise vorbringen, die die Polizei von sich aus nicht findet. Dass bedürftige Menschen sich untereinander so korrupt verhalten und die Polizei auch noch zuschaut, war für mich früher nicht vorstellbar.
Zurzeit lese ich hier in Namibia gerade das zweite Buch der namibischen Politikerin Libertina Amathila „The Emty Armchair“. Dabei beschreibt sie ihren „Ruhestand“, in dem sie noch eine professionelle Farmerin wurde. Als stolze Namibierin hat sie zwanzig Jahre in hohen Regierungsämtern dem Staat gedient und ist nun auch von einigen Haltungen der Namibier enttäuscht. Die allgemeine Mentalität des „Gib mir“ (autere) beschreibt sie sehr deutlich an einem Beispiel. Eine Wasserpumpe, die mehrere Farmer auf einer von der Regierung vergebenen Farm (resettlement farm) gemeinsam benutzen, funktionierte nicht mehr. Sie jammerten über das fehlende Wasser. Nur ein Riemen war gerissen, der umgerechnet 9.-€ kostet. Keiner wollte den bezahlen, obwohl sie genügend Geld hatten, um in die Gastwirtschaft zu gehen. Es gehört ja nicht mir alleine, die Regierung soll das bezahlen.
Diese Mentalität des „Gib mir“ (autere) erfahren wir auch immer wieder. Lange habe ich mich mit dem ersten Verwaltungsbeamten des Landratsamtes in Okombahe unterhalten. Er hat in Omaruru für nächstes Wochenende ein Sportturnier organisiert, hat für Transport, und neue Trickots gesorgt, nun fehlen aber noch Getränke und etwas Essen. Keiner der Eltern ist bereit etwas dazuzugeben. Und ohne vollständige Versorgung wird das Sportturnier nicht stattfinden. Aber da habe ich auch NEIN gesagt, denn Eltern müssen mit der Zeit erzogen werden, einen Eigenbeitrag dazuzugeben. Diese Mentalität des „Gib mir“ (autere) verhindert so viel eigene Entwicklung und macht für Margret und mich den Grad der Hilfe so schwer: Wo müssen wir helfen, weil sonst nichts vorangeht und wo unterstützen wir die unselige Mentalität des „Autere“.
Nun habe ich aber genug vom Mangel und den Problemen erzählt, nächstes Mal will ich auch von positiven Erfolgsgeschichten erzählen.
So viel für heute, vielen Dank für Ihr Interesse an den Menschen in Namibia zurück
Continued Post from Namibia, Part 1
The student dormitories receive food from the state. The government occasionally hires people for specific projects for a few months, allowing them to earn some money for a few months and thus make ends meet for several more. There are approximately 20-25% of NamibiansThose who have a small (approx. €100), a medium (approx. €500) or a good (approx. €1000) regular income. MUST Then they have to help their extended family with all their needs. That's why the working population is rarely able to save or build up reserves. 2-3% of Namibians But they are also as rich as we are, they have (from the bank?) huge new cars, new houses and all the opportunities that we as tourists also have. These parallel worlds Corruption exists everywhere, especially in the cities, in the often very expensive lodges, and in the national parks. The press repeatedly exposes corruption among the upper classes, but unfortunately, this is usually not consistently prosecuted by the police or the public prosecutor's office. Political allies from the independence struggle are often treated with kid gloves.
Examples of how to deal with the shortage
Margret and I constantly grapple with the question of how to deal with such scarcity. To what extent must we accept it as "normal," or where can we make changes?
Over the past few days, we have met with many of our 80 supported students in their student dormitories.
There is e.g. Moreen, Some of you may recognize her. She's on the front of our flyer, back when she was a 9-year-old girl. Now she's almost 15 and is causing more and more problems at school and in the boarding school. As one of four children of an alcoholic mother, she and her two sisters were taken in by Albertina as toddlers. During the school year, she lives in the boarding school, and during the holidays, she stays with Albertina. Teenagers in puberty begin to question their lives. They see, often in films, how other people live. Moreen was able to spend her Christmas holidays with a woman in Windhoek and experienced a different, better life there. Now back in Okombahe, she experiences the deprivation in the boarding school: she and her sister sleep on a mattress without a bed, she has no lockable cubby, and as a growing girl, she rarely has soap, laundry detergent, or toiletries. Only when Albertina has something to spare can her adopted children have anything. Every needy orphan or child of a single mother can apply for €17.50 per month from the government. Now, just like her ailing mother, she has no birth certificate and therefore no way to receive state support. Moreen repeatedly breaks free from her situation, leaving school and the student residence. Should the school now also expel her from the residence because of her disciplinary problems? We are currently working to obtain birth certificates for Moreen, her sister, and her mother, which is proving quite difficult, especially since the mother is only able to provide personal information at a police station when she is lucid.
Jade, another girl In our program, the granddaughter of Yvonne, the pastor's wife in Okombahe, is struggling with the basic hostel (student residence) there, having previously stayed in a somewhat nicer hostel while attending primary school in Omaruru. Yvonne repeatedly tells her that she has to accept the situation as it is. Many Namibian children from first grade onward are housed in very basic hostels and have to cope with the circumstances. She receives understanding, but no sympathy.
We have been staying at the hostel in Omaruru where Jade was for several years a little girl Anglow in our program. She is from the San tribe, formerly known as Bushmen. She was taken in by a Namibian family in Omaruru who are themselves very poor and can't offer Angelow much. Now Angelow is 11 years old and is trying to change her situation herself. Last week, she was caught shoplifting twice: once she bought "nice clothes" to wear, and then she stole sweets to give to her friends on Valentine's Day. These are perfectly normal needs for a child who never gets anything extra and is now going off on her own. She would normally be kicked out of our program because of the two thefts, but the empathetic headmistress is now talking to us, and we are looking for a good solution for Angelow. If we remove Moreen and Angelow from our program, they will end up on the street, or their needy foster parents will have to support them as well. Social workers have a wide range of tasks to do here.
That's all for today, thank you very much for your interest in the people of Namibia. back
Fortsetzung Teuerungen in Namibia
Im Ausschuss des Namibia-Unterstützungsvereins haben wir uns damit beschäftigt und waren alle der Meinung, dass wir den Menschen vor Ort entgegenkommen müssen. Somit haben wir das Geld für die Einkäufe der Suppenküchen durchschnittlich um 29% erhöht und die Aufwandsentschädigungen unserer Mitarbeiter vor Ort um durchschnittlich 18% aufgestockt. Das bedeutet für den Verein in Euros, dass wir nun monatlich 255.-€ und jährliche 3060.-€ mehr für Essen und Aufwandsentschädigungen in unseren Projekten bezahlen. Dabei sind noch nicht die 80 Schüler und die 8 Auszubildenden berücksichtigt, um die wir uns auch noch kümmern.
Dieses Geld, was wir nun für das Essen und die Hilfen der Menschen vor Ort mehr ausgeben, sind Ihre Spenden. Wir im Ausschuss hoffen, dass Sie damit einverstanden sind und es auch in Ihrem Sinne ist, dass unsere Helfer vor Ort ein würdevolles Leben leben sollen.
Diese guten Nachrichten können meine Frau und ich den Menschen vor Ort persönlich überbringen, denn wir haben die Möglichkeit Ende Januar wieder nach Namibia zu fliegen. zurück
